Gedicht Wohin Barbara Naziri


Gedichte – Lyrik – Poesie – Heimat – Heimweh – Nomaden – Sehnsucht – Träume – Wüste – Meer – Norden – Süden – Tyrannen


Wohin?
© Barbara Naziri

Ich wandere zwischen den Welten
und hab mich selbst verloren,
schlaf bei den Nomaden in Zelten,
wo einst meine Ahnen geboren.

Im Norden packt mich die Sehnsucht,
weil Eis mir das Herz gefriert,
such ich im Süden dann Zuflucht,
wird er von Tyrannen regiert.

Ich bin ein Kind der vier Winde
getrieben durch Wüste und Meer,
so frei und ohne Gebinde -
Und Träume? die hab ich nicht mehr.

***

3 Antworten zu Gedicht Wohin Barbara Naziri

  1. Mojgan sagt:

    Da spüre ich eine Verbundenheit.
    Ein Dialog mit der Verfasserin würde mir gefallen.

    Herzliche Grüße
    Mojgan

  2. Rahel sagt:

    Habe mal ein bisschen über die Autorin gegoogelt.
    Sehr vielseitig, die Gute. Der Krimi hatte mir schon gefallen.
    Dieses Gedicht ist spitze. Mal gucken, was ich noch finde. ;)

  3. Marco sagt:

    Traurig und einfühlsam.
    Nur gedichtet – oder selbst erlebt?

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